Amerikanischer Besuch am Solitude-Gymnasium

Die Auffrischung des bereits gelernten Stoffes nahm ein ganz besonderes Format an, als der Satz „I tell you my story…“ fiel. Mit ihrer eigenen Geschichte,  wie Mrs Ledbetter den Anschlag auf Amerika als Jugendliche erlebt hat, fesselte sie die Aufmerksamkeit der Schüler.

Die amerikanische Perspektive auf die terroristischen Anschläge, die Politik, die danach gemacht wurde, aber auch die Solidarität und Einheit, die überall auf der Welt erfahrbar war, wurde von ihr eindrücklich geschildert.

Viele weitere Verknüpfungen zu anderen abiturrelevanten Themen wie dem „American Dream“ oder der Pflichtlektüre „Half Broke Horses“ haben nochmals zu einem umfassenderen Überblick verholfen.

Bei dem ohnehin schon sehr aktuellen Thema der derzeitigen umstrittenen Amerika-Politik haben Fragen von der Schülerseite natürlich nicht gefehlt.

Der Umgang mit dem Gefängnis Guantanamo wurde thematisiert, wobei die Referentin ihre kritische Sicht noch einmal bewies.  Sie war stets drauf bedacht auch die „opposite side“ in Augenschein zu nehmen. Auch über die Trump’sche Migrationspolitik wurde offen diskutiert. Fragen wurden allerdings auch zurück geworfen: „Germany knows a lot about walls, so what is your perspective?“

Sie schloss mit einem ermutigendem „You guys are really smart“ und erntete großen Applaus für ihren Vortrag, der für jeden eine kleine Horizonterweiterung mit sich gebracht hatte.

An dieser Stelle geht auch ein großer Dank an den Schulverein des Solitude-Gymnasiums, der diese Veranstaltung überhaupt erst ermöglicht hat.

Sofia Kik

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