Interner Studientag 2015

Auf der Suche nach der bestmöglichen Mischform

Von Christopher Schopf

Am Vormittag des 21. Oktobers 2015 wurden die Schüler der Kursstufe im Rahmen eines internen auf den darauffolgenden landesweiten Studientag (18. November 2015) vorbereitet.

Generell stehen Abiturienten in der Berufswelt eine Vielzahl an offenen Türen zur Verfügung. Für den verantwortlichen Lehrer des Studientags, Herrn Thom, „ist das Ganze eine Top-Chance und ein tolles Angebot“.

Primär galt es Fragen, die bei der heutigen Flut an Informationen und Möglichkeiten aufkommen, zu klären. Dazu waren eine Reihe von Referenten aus den Bereichen Universität, Fachhochschule/Hochschule sowie Duale Hochschule geladen.

Zum Einstieg gaben Sabine Sontag, Hai Yen Le und Leon Bühler ihre bisherigen Erfahrungen an die jetzige KS1 per Videobotschaft weiter. Die drei Studenten gehören zum Abiturjahrgang 2013 unserer Schule und hatten sich netterweise bereit erklärt, ihren Teil beizutragen.

Nachdem Daniel Schmidt, Doktorand und ehemaliger Schüler des Solitude-Gymnasiums, ebenfalls seine Erfahrungen dem Plenum vorgestellt hatte, ermöglichte Dr. Michael Jetter (Universität Stuttgart) den Schülern einen Einblick in allgemeines Grundlagenwissen über die Zeit als Student - aus Sicht eines Dozenten. Letztendlich seien Motivation und Eigenengagement zentrale Aspekte während des Studiums. Jedoch sollte dabei „der Spaß und absolut gewinnbringende Austausch mit Kommilitonen über komplexe Themeninhalte nie verloren gehen“, so Jetter.

Die anschließenden Gruppengespräche mit Vertretern der verschiedenen Hochschulen und Fakultäten boten die Möglichkeit, Fragen und ungeklärten spezifischen Themeninhalte seitens der Schüler direkt an die Experten zu stellen. Daniel Schmidt betonte, dass „die Uni neben Dualer Hochschule, (Fach-) Hochschule, aber auch schulischer Ausbildung nur ein Weg von vielen sei.“

Bei 18.000 Studiengängen sei für die Universität charakteristisch, „dass sie sage, man solle sich etwas aus ihrem großen Topf aussuchen“, ergänzte Dr. Michael Jetter. Eine Kursstufenschülerin erklärte im Interview, sie „versuche diese enorme Studienvielfalt durch Bildung größerer Komplexe übersichtlicher zu gestalten.“

Das zentrale Anliegen der Veranstaltung war die Unterstützung bei der Suche nach einer bestmöglichen Mischform für die Zeit nach dem Abitur. Dies gelang auch in Einzelberatungen mit dem Berufsberater für akademische Berufe, Herrn Joachim Zak. Abschließend resümierte Herr Thom als verantwortlicher Lehrer: ,,Wir wollen die Schüler nicht stressen, sondern sie vielmehr dazu anregen, dass sie anfangen, sich mit dem wichtigen Thema auseinanderzusetzen.“

Mit dabei waren dieses Mal:

  • Daniel Schmidt (Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Universität Stuttgart)
  • Dr. Michael Jetter (Universität Stuttgart, Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen)
  • Prof. Dr. Jürgen Schwille (Duale Hochschule Stuttgart, Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik)
  • Natalie Georgieva (Studentin an der Dualen Hochschule)
  • Prof. Dr.-Ing. Manfred Plank (Hochschule Esslingen, Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik)
  • Dr. Marcel Pitteroff (Universität Stuttgart, Institut für Linguistik: Anglistik)
  • Sören Graubner und Gunther Heinrich (Hochschule der Medien)
  • Joachim Zak (Team Akademische Berufe, Berufsberater für akademische Berufe)

Fotos: Dominik Clemenz

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