Solitude in Europa ganz vorne

Isabelle Zoppe und Georgia Ilief sind Preisträgerinnen

Beim diesjährigen 64. Europäischen Wettbewerb an dem rund 86.00 Schüler und Schülerinnen aus der ganzen Bundesrepublik beteiligt haben, gewannen Isabelle Zoppe (2. Preis) und Georgia Ilief (3. Preis) im Bereich Politische Rede zu Europa den zweiten bzw. dritten Preis.

Ihre Aufgabe war es, sich in einer Rede mit der Zukunft Europas auseinanderzusetzen. Betreuender Lehrer der Wettbewerbsteilnahme war Herr Raißle.

Nach Niklas Klingel, der im letzten Jahr den Wettbewerb gewinnen konnte, belegt das Solitude-Gymnasium bereits im zweiten Jahr infolge die vorderen Plätze. Neben einer Reise nach Brüssel bzw. Geldpreisen erhiellten die beiden die Chance ihre Reden im Landtag bzw. im Justizministerium Baden-Württemberg zu präsentieren.

„Europa betrifft jeden von uns!“

„Europa betrifft jeden von uns!“ So die zentrale These der Rede über Europa unter dem Motto „Mein Europa, dein Europa – unser Europa!“, mit der Isabel Zoppe (KS1) den zweiten Platz des Aufsatzwettbewerbs „Rede über Europa!“ im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs (http://www.europaeischer-wettbewerb.de/) gewonnen hat.

Am 09.05.2017 hatte sie bei der Preisverleihung im Ministerium der Justiz und für Europa Gelegenheit, ihre Rede vor einem begeisterten Publikum vorzutragen, zu dem unter anderem auch Justizminister Guido Wolf gehörte. Dieser hatte zuvor in seiner Eröffnungsrede deutlich gemacht hatte, wie sehr Europa junge Menschen wie Isabel und Georgia braucht, die sich nicht nur der Vorteile der Europäischen Union bewusst sind, sondern aktiv an der Verwirklichung ihres Traums von Europa arbeiten.

„Während [der] amerikanische Traum langsam verblasst, gewinnt der europäische Traum an Konturen“, so sagte Isabel über diesen Traum, denn „[d]er American Dream gründet auf individuellem Reichtum. Für uns jedoch steht gemeinschaftlich erzeugte Lebensqualität für alle im Mittelpunkt.“

Ein Traum, den sie in ihrem Alltag spüren kann, so brachte sie zum Ausdruck, unter anderem in der Vielfalt der Menschen um sie herum, im reichhaltigen Produktangebot im Supermarkt und in den zahlreichen Austausch- und Studienangeboten in europäischen Nachbarländern. Das weitere Zusammenwachsen Europas sieht sie als Notwendigkeit und als wichtige Aufgabe und fühlt sich, ebenso wie eine Mehrheit ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, so sagte sie, als Europäerin, denn „wenn Sie einen EU-Pass bekommen, sind Sie Bürger einer Idee, nicht eines Territoriums.“

Europa – unsere Zukunft

Preisträgerin Georgia Ilief spricht im Landtag von Baden-Württemberg

Georgia Ilief (KS1) hat am Montag, den 08.05.2017, vor rund 400 geladenen Gästen ihre Preisträgerrede gehalten und wurde mit viel Beifall und Lob von allen Seiten überhäuft. Im Beisein von Justizminister Guido Wolf, sowie der jetzigen und dem früheren Landtagspräsidenten Frau Muhterem Aras und Willi Stächele sprach Georgia Ilief über ihre Hoffnungen und Forderungen für ein friedliches Europa.

Mit großer Gelassenheit und überraschender Professionalität trug Georgia Ilief den geladenen Gästen ihre Rede vor. Sie führte dem interessierten Publikum deutlich vor Augen, dass Europa, unser Europa ist, dass wir es gestalten können, es gestalten müssen, wenn wir weiter in Wohlstand und Frieden leben wollen. Der Einsatz für Europa, erklärte Georgia Ilief, sei ein Einsatz für die eigene Zukunft. Ein Abgeordneter des Landtags brachte anschließend auf den Punkt, was sicher viele dachten, als sie Georgia sprechen hörten: „Hier ist eine Zukunft in der Politik schon vorgezeichnet.“

Im diesjährigen 64. Europäischen Wettbewerb an dem rund 86.00 Schüler und Schülerinnen aus der ganzen Bundesrepublik beteiligt haben, hatte Georgia Ilief im Bereich Politische Rede zu Europa den dritten Preis gewonnen.

Die Wettbewerbsteilnahme wurde im Rahmen des vierstündigen Gemeinschaftskundekurses von Herrn Raißle vorbereitet.

Weiter Infos finden Sie hier.

(text:rai/gün/foto: th)

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