Wie man das Lernen lernt

Dass beide geballten Fäuste aneinandergehalten so groß sind wie das eigene Gehirn war der Einstieg, der gleich verblüffte. Beim Vortrag von Jens Kühn vom LVB Lernen e.V. sollten an diesem Abend noch weitere spannende Momente folgen.

In verschiedenen Mitmachsequenzen lernten die Eltern „am eigenen Leib“, dass man sich 20 Wörter viel leichter merken kann, wenn sie thematisch sortiert sind und dass man vermeintlich völlig unstrukturierte unregelmäßige Verben im Englischen eben doch ordnen kann. Das Gehirn wurde mit einer großen Lagerhalle verglichen, in der es nicht reicht, alles irgendwo abzulegen, sondern man auch die Zugänge zu den einzelnen Daten kennen und erinnern muss.

Eine Vergessenskurve demonstrierte eindrücklich, dass Gelerntes schon nach einem Tag zu 20% vergessen ist, nach 2 Wochen zu 50% und nach einem halben Jahr ganz, wenn man nicht wiederholt. In den Gesichtern der Zuhörer erkannte man viele „Ach so!“-Erkenntnisse, es wurde schallend gelacht, wenn Herr Kühn humorvoll die einzelnen Lerntypen erklärte.Viele Eltern nickten an irgendeiner Stelle, lachten oder schüttelten „verzweifelt“ den Kopf, als sie „ihr Kind“ in einer der vorgestellten Lerntypen wiedererkannte. Dankbar wurden die Tipps von Herrn Kühn zum Umgang und zur Lernunterstützung mit nach Hause genommen.


Die Bewirtung durch den Elternbeirat und die hervorragende Unterstützung durch die Technik-AG rundete den interessanten und unterhaltsamen Abend ab.


Ein Teil der Einnahmen des Abends werden wir dem LVB lernen e.V. spenden. Der Verein leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Bildung unserer Kinder. Der Rest kommt der Arbeit des Elternbeirats zu Gute, der Projekte der Schüler unterstützt. (text: julia rüdle/fotos: dominik clemenz)

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