Nepal Projekt

Das Nepal-Projekt - Haus der Hoffnung

Frau Ellen Dietrich hat 1998 den Verein „Haus der Hoffnung – Hilfe für Nepal e.V.“ gegründet, der inzwischen mehr als 120 bedürftige Kinder zwischen 4 und 24 Jahren vom Kindergarten bis zum Ende ihrer Ausbildung bzw. ihres Bachelor Studiums betreut. Die Kinder sind Voll- bzw. Halbwaisen sowie Sozialwaisen oder kommen aus bitterarmen Familien. Der Verein bietet den Kindern Unterkunft, ausgewogene Mahlzeiten, Schulbesuch, Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung.  Dabei belaufen sich die Kosten pro Monat und Kind auf ca. 100.- Euro.  Darüber hinaus hat der Verein nach dem verheerenden Erdbeben im April 2015 die Zahl der Kinder, für die er das Schulgeld übernimmt,  von 20 auf 60 Kinder erhöht. Alles muss über Spenden aus Deutschland finanziert werden.

Die Kinder leben in zwei verschiedenen Häusern und drei Wohnungen im Stadtteil Dhapasi in Katmandu. Der Lebensstandard in den Häusern ist „für deutsche Verhältnisse niedrig – die Wasserpumpen versagen immer wieder, Stromsperren gehören zum Alltag, das Essen ist zwar gesund und ausgewogen, aber eintönig“.

neue Kinder 2016 mit neuer Schuluniform

Da die Not in Nepal seit dem schweren Erdbeben im April 2015 immer noch sehr groß ist, hat sich der Verein im April/Mai 2016 entschieden, 21 neue Kinder aufzunehmen.

In Nepal sind Kinder vor allem eine Last, da die Armut sehr groß ist und die Menschen oft nicht wissen, wovon sie sich ernähren sollen. Verlässt ein Vater seine Familie, hat es die Frau sehr schwer, sich und ihre Kinder durchzubringen. Sucht sie sich einen neuen Mann, so werden die Kinder aus erster Ehe verstoßen. Der neue Mann will eine neue Familie gründen und sein knappes Einkommen nicht für die Kinder aufbringen, die nicht seine eigenen sind!

Für die Kinder ist das fatal, denn sie werden entweder von den Großeltern oder anderen Verwandten aufgenommen oder sie sind auf Gedeih und Verderb sich selbst überlassen!

Alle Mitarbeiter im Verein arbeiten ausschließlich ehrenamtlich (in Deutschland). Sie tragen sogar ihre Flugkosten selbst. Die Verwaltungsausgaben beschränken sich auf Überweisungsgebühren bei der Bank, Druckkosten für Prospekte und Rundbriefe sowie Porti. Die Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung wird zu einem großen Teil von Jugendlichen (meist aus Deutschland) übernommen, die im „Haus der Hoffnung“ ein Praktikum absolvieren. Zur Zeit gehört dazu auch eine ehemalige Schülerin unserer Schule. Die Häuser werden regelmäßig besucht und mit den Verantwortlichen vor Ort per Email wird enger Kontakt gehalten.

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Das Solitude-Gymnasium unterstützt das „Haus der Hoffnung“ jedes Jahr durch das Nepal-Projekt, bei dem der Verkauf nepalesischer Weihnachtskarten organisiert und durchgeführt wird. Außerdem werden Spenden gesammelt.

Es ist möglich, nach dem Abitur ein Praktikum im „Haus der Hoffnung“ zu absolvieren. Ein Abenteuer, das sich auf jeden Fall lohnt und bei dem man Erfahrungen machen kann, von denen man lange zehrt! Bisher kamen nur begeisterte Praktikanten zurück!

Frau Dietrich

Wer sich überlegt, nach dem Abitur ein Praktikum im „Haus der Hoffnung“ zu absolvieren, sollte sich ein Jahr vorher melden!

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