Bundestag macht Schule

Simuliert wurde das Gesetzgebungsverfahren zum Thema Familienwahlrecht und die damit verbundene Grundgesetzänderung. Die Schüler wurden in vier Parteien, die verschiedene Interessen vertraten, aufgeteilt. Hierbei waren die Schüler die Abgeordneten der jeweiligen Fraktionen.

Diskutiert wurde die Frage, ob das Wahlalter zu ändern wäre und ob Eltern für ihre Kinder abstimmen sollen. Wie bei der echten Arbeit im Bundestag gab es Fraktionssitzungen und Verhandlungen zwischen den Fraktionen. Drei Schülerinnen der zehnten Klasse fungierten als Presse und begleiteten den Tag mit Berichten und Interviews.

Die Pressearbeit stiftete durchaus Unruhe bei den Parteien. Es wurden Intrigen gesponnen und angeblich ,,Fake News‘‘ verbreitet. Am Ende gab es zwei Lager, die aus den zwei großen Volksparteien und den kleinen Parteien bestanden. Nach den Reden der Fraktionsvorsitzenden und einer lebhaften Aussprache in der letzten Plenumssitzung, gab es Spannungen in allen Parteien und es wurde eine geheime Wahl beantragt. Überraschenderweise gab es in der Schlussabstimmung tatsächlich eine 2/3 Mehrheit für die Grundgesetzänderung.

Alle Schüler/-innen waren konzentriert, motiviert und haben die Sache sehr ernst genommen, was den Tag zu einer Bereicherung für alle Beteiligten machte.

(Text: Anne Grosse, Mieke Nisse, Lisa Schneider, 10c)

 

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